In New York fand ein herzlicher Abend der Aktivistinnen der Frauenorganisation „Esther a-Malka“ statt, die Frauen der bucharisch-jüdischen Gemeinde rund um die Ideen der Güte, gegenseitigen Hilfe, Aufklärung und Bewahrung nationaler Traditionen vereint. Im gemütlichen Saal eines Restaurants in Queens versammelten sich Frauen, die an den Ursprüngen der Organisation standen, gesellschaftliche Persönlichkeiten, Freunde und langjährige Autoren der Zeitschrift. Das Treffen entwickelte sich zu einem lebendigen Gespräch über den zurückgelegten Weg, über die Menschen, denen Dutzende gesellschaftlicher Initiativen zu verdanken sind, und über Pläne für die Zukunft.

Die Präsidentin der Organisation, Dr. Zoya Maksumova, erinnerte daran, dass die Idee zur Gründung von „Esther a-Malka“ von einem der Führer der Gemeinde, Boris Kandov, stammte. Gerade er sah die Notwendigkeit, Frauen zu einer eigenständigen gesellschaftlichen Kraft zu vereinen, die sich mit Fragen der Familie, der Kindererziehung, der Gesundheit, der Wohltätigkeit und der Bewahrung jüdischer Traditionen beschäftigen kann. An der Spitze der Organisation gelang es Zoya Maksumova, sie in eines der aktivsten gesellschaftlichen Zentren der bucharischen Juden Amerikas zu verwandeln.

In den vergangenen Jahren wurden unter der Schirmherrschaft von „Esther a-Malka“ Hunderte von Projekten verwirklicht: Wohltätigkeitsaktionen, medizinische Vorträge, kreative Begegnungen, die Wettbewerbe „Frau des Jahres“ und „Herausragende bucharisch-jüdische Mutter“, Ehrungen kinderreicher Familien, Bildungsprogramme und Veranstaltungen zur Stärkung der jüdischen Familie.

Einen besonderen Platz in dieser Tätigkeit nimmt die Zeitschrift „Frauenwelt“ ein, die dank der Initiative der Aktivistinnen der Organisation entstanden ist. Bei der Erinnerung an die ersten Jahre erzählten die Teilnehmer des Abends, wie man 1996 gemeinsam Mittel für die Herausgabe der ersten Ausgabe sammelte. Das Layout der Zeitschrift entstand in der Wohnung von Zoya Maksumova in Manhattan unter Mitwirkung ihrer Kinder Angela und Andrej. Heute fällt es schwer zu glauben, dass jenes kleine gesellschaftliche Projekt zu einem angesehenen Presseorgan herangewachsen ist, das bereits 300 Ausgaben veröffentlicht hat.

Viele Rednerinnen erinnerten sich mit Dankbarkeit an die Menschen, die einen Beitrag zur Entwicklung der Zeitschrift geleistet haben. Dr. Zoya Maksumova hob die langjährige Arbeit der Redakteure, Manager und Autoren hervor und betonte insbesondere die Rolle ihres Ehemannes Boris Kandchorov, der ihrer Meinung nach über einen feinen literarischen Geschmack verfügt, sowie die der langjährigen Managerin der Zeitschrift, Eleonora Nektalova, dank der die Ausgabe über viele Jahre hinweg ihre finanzielle Stabilität bewahrte.

Auf dem Bild eine der letzten Veranstaltungen der Organisation